In der trüben Kulisse Londons, die von einem unaufhörlich niederprasselnden Regen fast erdrückt wurde, befand sich die berüchtigte Seemannstaverne "Zum Lachenden Krake" in Wapping's dunkler Gasse. Ihr Ruf war ebenso zwielichtig wie die Stammgäste, die sich dort in trister Regelmäßigkeit einfanden. In einer dunklen Ecke des Gasthauses saß ein Mann, dessen finstere Erscheinung kaum ins Licht drang. Sein Name war Ryder Sparrow, ein Name, der durch das East End raunte wie ein geflüstertes Geheimnis. Er war ein Detektiv, bislang vergeblich darum bemüht, unseren mysteriösen Antagonisten - das "Schwarze Phantom" - dingfest zu machen. Der Fall des Schwarzen Phantoms war ein Mysterium, das nicht nur Scotland Yard, sondern ganz England in Atem hielt. Dieser unbekannte Dramatiker der Dunkelheit verübte seine Straftaten im Schutze der Nacht und ließ der Polizei nichts anderes als zertrümmerte Fensterrahmen und leere Tresore vor. Sein brillantester Coup, der beraubte Globe Plaza Verarbeitungstresor, hing wie ein Damoklesschwert über Ryders Karriere, denn es war wohlbekannt, dass der melancholische Detektiv bereits mehrere Fälle durch dessen nicht fassbare Handschrift it bohämmernden Details verbinden konnte. Ryder hob seinen Blick zum hartgesottenen Barmann, einer Koryphäe und ungeschlagener Bewahrer aller Gerüchte die über die Theke gingen. "Hammon, was hört man über das Phantom?", fragte Ryder mit einem zugleich einzigen Ausdruck aus Hoffnung und Müdigkeit. Hammon wischte mit seinem Küchentuch über die fleckige Bar und nagelte Ryder mit einem Blick fest, der besagte, dass man mehr erhalten würde, als was Worte ausdrücken können, wenn er sprach. "Ryder, der Wind weht von Thief Lane her. Die Zwillinge Mallory werden heute Nacht ihre Karten im Kopf stechen; die könnten mehr wissen." Hammon schnappte das Tuch mit einem kräftigen zweimaligen Zucken ein. "Such sie bei der Mitternachtsschicht in Dockseide." Ryder wusste, dass der Abend von einem Licht durchtränkt war, das nur metaphorisch seine Schritte beleuchten konnte, und mit dem raschen Schulterzug seines Trenchcoats entschied er, diesem oder jenem Weg nachzugehen. Die Docks waren umweht von Lagermief und nasser Holzstöße; der Zustand schnappte gierig nach jedem, der eine noch unverboschene Nase durch den Nebel streckte. Die Mallory-Zwillinge, Fred und George, waren bekannte Namen – flüssig in Lug und Trug, und ihre Informationen entsprachen dem Klang klirrender Münzen mehr denn einem Gefühl roher Realität. Fred Mallory blitzte Ryder mit einem feinen Nicken entgegen - sie begriffen sich auf einer gemeinsamen stillen Talfahrt durch das Meer der moralischen Verpackung. "Das Phantom?", erwiderte Fred, bevor Ryder eine Arbeitwichse beginnen könnte. "Vielleicht lag's im Tain Memorial Auktionshaus diets Komm, mehr kann ich nicht sagen..." Ryders Augenmerk verharrte länger als er sollte - war dies eine verdeckte Gönnung wichtige Subtilitäten eines gesichtslosen Phantasmas? Das Fingerdümpeln der alten Taschenuhr in seiner Westentasche erinnerte ihn daran, dass Zeit längst nicht neutral zwischen Wahrheit und Verrat verharrte. Er wandte sich um, seinen Beinen ein zusätzliches Scheit Selbstzerstreuung gestattend. Zur dunklen bewölkten Stunde desjenigen Morgens, klopfte Regen entlang Londons Straßen, wobei Ryder Sparrow sicheren Tritt fassen wollte auf der Triangulierung dünnerweise gestauchter Spuren – signifikant das throndsüchtige Auge seiner Stillseelsword. Die Auktionschauser zeugten wabenaufgeschlossenen Mitgesellen - aber frei wurden Quilten unter deckschützen Vereinsmeiereien, ihre sanfthellbrisischen Optionen abwehrverfangen. Drinnen kurz beleuchtet verneurten erhellsgehend Sa