thin_lens — OPTICS geometric op

Datenarten: keinetable (ein Operator, der allein durch seine Argumente bestimmt ist — er nimmt kein Bild und keine Daten entgegen)

Aufruf: import optics; optics.thin_lens(focal_mm=50.0, object_mm=200.0) (oder opsoptics.get("thin_lens"))

Verwendung

Gaußsche Dünnlinsenabbildung: wo das Bild liegt und wie groß es ist.

> Die ausführliche Beschreibung unten ist der Originaltext — Zusammenfassung und Überschriften sind übersetzt.

Solves `1/f = 1/s_o + 1/s_i` in the real-is-positive convention:

*object_mm* (`s_o`) is the lens-to-object distance and must be positive;

the returned `image_mm (s_i`) is positive for a real image on the far

side of the lens and negative for a virtual image on the object side

(which is what a diverging lens, `focal_mm < 0`, always produces).

Returns a dict: `image_mm · magnification m = -s_i/s_o`

(*negative = inverted*, the normal case for a real image; `|m| < 1` is a

demagnified, i.e. machine-vision, geometry) · `object_mm` and

`focal_mm` echoed back so a table of results is self-describing ·

`working_distance_mm = s_o + s_i` for a real image, the

object-to-sensor span a machine builder actually has to fit.

Ground truth it reproduces exactly (verified in `tests/test_optics.py`):

`f = 50, s_o = 200 gives s_i = 200/3 = 66.6667 and m = -1/3`; at

`s_o = 2f the image is at 2f with m = -1` (the 1:1 conjugate);

the reciprocal identity `1/f - 1/s_o - 1/s_i` is 0 to machine precision

over the whole tested range.

Raises `ValueError: focal_mm == 0` (not a lens), non-positive or

non-finite *object_mm*, and — explicitly, instead of returning `inf` —

`object_mm == focal_mm`, where the object sits at the front focal point

and images at infinity (a collimator, not an imaging conjugate).

Paraxial and thin: no aberration, no principal-plane separation. HALCON has

no equivalent (its camera model starts after the lens, at the projection).

Familienweiter Eingabevertrag (fail-closed)

Jeder optics-Operator prüft seine Eingabe vor der Berechnung (nichts rutscht stillschweigend durch):

Einheiten stecken im Argumentnamen_mm / _um / _deg / _mrad. Eine Verwechslung von mm und µm stürzt nicht ab, sondern liefert eine plausibel aussehende falsche Antwort; der Name verhindert das. Aus der Größenordnung wird nie auf die Einheit geschlossen.

• **Strings lösen ValueError aus** — float('50') gelingt, sodass ein ungeparster Konfigurationswert als Länge durchrutschen würde (gemessen: thin_lens('50', '200') lieferte plausible 66,667 mm). bool wird als implizite Hochstufung True == 1 ebenfalls abgelehnt.

• **complex / Masked Arrays lösen ValueError aus (nur reelle Slots; das stille Verwerfen des Imaginärteils bzw. Abstreifen der Maske wird abgelehnt). NaN/Inf löst bei jeder Eingabe ValueError aus.**

Division durch null und Verwandtes wird namentlich abgelehnt: Brennweite 0, Krümmungsradius 0, Brechzahl <= 0, undurchlässige Blende (alles 0, die Normierung wird 0/0), PSF mit Summe <= 0, Stokes-Vektor mit S0 = 0 und ein Objekt im vorderen Brennpunkt (Bild im Unendlichen).

Nur zwei Operatoren liefern einen nicht-endlichen Wert, und beide halten das vertraglich fest: depth_of_field liefert jenseits der hyperfokalen Distanz far_mm = inf (genau das bedeutet die hyperfokale Distanz), und gaussian_beam liefert an der Taille wavefront_radius_mm = inf (der Krümmungsradius einer ebenen Wellenfront). Beide liefern zusätzlich einen endlichen Partner (far_is_infinite / curvature_per_mm). **Jedes andere stille NaN/Inf wird intern erkannt und löst ValueError aus** — "float64 ist übergelaufen" und "die Antwort ist unendlich" sind verschiedene Aussagen; die erste wird nie im Gewand der zweiten geliefert.

Größenobergrenzen: erzeugte Gitter durch optics.MAX_GRID (4096), übergebene Felder/PSFs/Blenden durch optics.MAX_FIELD_ELEMENTS (2^24), ABCD-Elementketten durch optics.MAX_SYSTEM_ELEMENTS (1024), Zernike durch MAX_ZERNIKE_TERMS (512) / MAX_ZERNIKE_ORDER (40) / MAX_ZERNIKE_BASIS (2^25). Damit werden Pfade fail-closed geschlossen, in denen ein kleines Argument eine riesige interne Allokation auslöst (gemessen: n_max=40 × 4096² braucht 108 GB).

Physikalisch unmögliche Zustände werden ebenfalls abgelehnt: Stokes-Vektor mit Polarisationsgrad > 1, negative Transmission, negative Intensität und ungültige Zernike-Indizes wie ungerades n-|m|.

Ausführlicher Anwendungsleitfaden

Leitfaden zur Familie optics_imaging

Referenzen (Beispieldaten, Literatur)

• Katalog der Beispieldaten (Download-URLs / Lizenzen) — 2-D nutzt skimage.data (BSD/Public Domain) plus synthetische Bilder, 3-D nennt Download-URLs echter Datenquellen (Stanford, PDS, …).

• Herkunft und Literatur der Operatoren — die Quellen der Forschung/Verfahren, auf denen diese Operatorfamilie beruht.

• Der kanonische Algorithmus (Autor, Jahr) und seine Anwendungen stehen im Familienleitfaden oben.

Ausführbare Beispiele (verifizierte Samples, die diesen Operator wirklich aufrufen)

lightfield_depthpy -3.11 examples/lightfield_depth.py

optics_imagingpy -3.11 examples/optics_imaging.py

Typkompatible Folge-Operatoren (nehmen table als Eingabe)

abcd_matrix · wavefront_stats · paraxial_trace · seidel_coefficients · spot_stats · tolerance_analysis · wavefront_from_opd · spot_diagram

Gleiche Kategorie (geometric)

abcd_matrix · abcd_trace · depth_of_field · relative_illumination


*Provenance: optics.py — OPTICS Operator-Registry. Diese Notiz wird von tools/opdocs.py md erzeugt (nicht von Hand bearbeiten).*

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