Am 12. April 2026 stellte die fiktive Firma **Nordfeld Logistik GmbH** fest, dass Kundendaten aus
ihrer internen Bestellverwaltung im Darknet zum Verkauf angeboten wurden.

Eine forensische Untersuchung ergab, dass die Angreifer eine ungepatchte Schwachstelle in einer
veralteten Webanwendung ausgenutzt hatten, um sich unbefugten Zugriff auf die Datenbank zu
verschaffen. Die kompromittierten Datensätze enthielten Namen, Lieferadressen sowie teilweise
maskierte Zahlungsinformationen von mehreren tausend Kunden.

Sicherheitsforscher ordneten den Vorfall einer finanziell motivierten Gruppe zu, die intern als
**Eiserner Distelfink** bezeichnet wird. Diese Gruppe ist bekannt dafür, kleine und mittlere
Unternehmen in der Logistikbranche ins Visier zu nehmen und gestohlene Datensätze anschließend in
einschlägigen Untergrundforen weiterzuverkaufen.

Nordfeld Logistik GmbH hat die betroffene Anwendung vom Netz genommen, alle Kundenkennwörter
zurückgesetzt und die zuständigen Datenschutzbehörden über den Vorfall informiert.
